Einen besonders spannenden Auftrag durften wir in der vergangenen Woche für die Saaten Union durchführen. Auf einem Testfeld in Leopoldhöhe sollten die „digitalen Feldtage“ durchgeführt werden. Die Herausforderung: Es gab keine technische Infrastruktur.

Leistungsumfang: Erstellung der kompletten Strominfrastruktur, Erstellung der Daten-/Netzinfrastruktur. Aufbau und Einrichtung von Medien- , Ton- und Bühnentechnik. Betreuung und Durchführung des Livestreams.

Medientechnik:

Insgesamt haben wir mit drei Rechnern und mit fünf Panasonic Kameras gearbeitet. Zur Herstellung eines Gesamtbildes wurde unser RolandV60 Videomischer benutzt und mit einer Marshall VAC-23SHU3 wurde das Videosignal in unsere Broadcasting Software integriert. An dieser Stelle wurden auch Features, wie Logos des Kunden, sowie Bauchbinden im Corporate Design des Kunden der Referenten eingefügt. Durch die großen Entfernungen (150m) und die häufig wechselnden Positionen der Referenten im Feld, haben wir uns für unsere beiden 100m 3G-SDI Kabeltrommeln, sowie unser SDI Videofunksystem entschieden, welches uns maximale Flexibilität vor Ort gab.

Tontechnik:

Hier galt es die gleichen Herausforderungen der Entfernung zu meistern. Im Einsatz waren insgesamt fünf Referenten. Drei statteten wir mit DPA fine 4088 Headsets und entsprechenden Taschensender (Sennheiser EW500) aus. Die Passivrichtantennen (Sennheiser A2003) ermöglichten uns die Übertragung auf der großen Distanz. Für die beiden übrigens Referenten entschieden wir uns für Lavaliermikrofone, ebenfalls mit Taschensender (G4) und von Sennheiser. Für einen reibungs- und nahtlosen Übergang zwischen den Referenten im Feld und dem 150m entfernten Moderator auf der Bühne, mussten Monitorlautsprecher installiert werden.

Bühnentechnik:

Für eine schönere Betrachtung und einen besseren Überblick der Referenten errichteten wir eine Bühnenfläche von 4x2m aus unseren Nivtec Systempodesten mit einer Höhe von 40cm.

Infrastruktur:

Die Netzinfrastruktur konnte simpel mit Hilfe eines LTE Routers hergestellt werden. Die Strominfrastruktur ermöglichten wir durch unseren Stromgenerator. Besonders bedacht werden musste die weite Entfernung des Generator um Störgeräusche auf den Mikrofonen zu vermeiden und gleichzeitig die damit einhergehenden langen Kabelzuführungen und der resultierende Spannungsfall. Als Regieplatz diente unser geräumiger Anhänger.

Hier einige Impressionen der Veranstaltung:

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